FR harmonique Bogentechnik gebräuchlich Support my free tools
- Abkürzung
- Harm.
Wie wird harmonique gespielt?
Französischer Begriff für "Flageolett", das Wort, dem man in Partituren von Ravel, Debussy, Dutilleux und ihren Nachfolgern begegnet. Wie italienisch armonico verlangt es ein Flageolett: Der Finger ruht leicht auf einem Knotenpunkt, sodass ein einzelner Oberton spricht und der Grundton wegfällt. Kontext und Notenkopf unterscheiden die natürliche Art (ein kleiner Kreis über einem Knoten der leeren Saite) von der künstlichen Art (eine gegriffene Note mit einer Raute eine Quarte darüber). Französische Orchestersatzkunst stützt sich stark darauf für ihre charakteristisch blasse, leuchtende Streicherfarbe — Koechlins Orchestrationslehre katalogisiert Beispiele von Debussy und Ravel.
Wie klingt harmonique?
Ein klarer, gläserner, flötenartiger Ton — leuchtend und schwerelos, der Signaturschimmer impressionistischer und postimpressionistischer französischer Streicherbehandlung, besonders in hohen Pianissimo-Akkorden und Flageolett-Glissandi.
Im Kontext
harmonique: französisch für "Flageolett". Der Finger berührt einen Knoten leicht, sodass ein Teilton klingt und der Grundton stirbt — natürlich (leere Saite, Kreis) oder künstlich (gegriffene Note plus Raute eine Quarte darüber). Die blasse, leuchtende Flageolettfarbe ist zentral für Debussy, Ravel und spätere französische Streicherbehandlung.
Entsprechende Begriffe
- IT armonico
- DE Flageolett
- EN harmonic
Kontext in der Partitur
See also
- String harmonic — Wikipedia
- Harmonics (natural & artificial) — The Orchestra: A User's Manual (Andrew Hugill)
- Flageolettton — Wikipedia (DE)
- Hector Berlioz, Grand Traité d’instrumentation et d’orchestration modernes — La Harpe
- Jean-Marc Tostivint, Signes musicaux fondamentaux et spécifiques
- Steinberg Dorico Pro 6.1 — appearances and styles of harmonics