Doppelzunge: Bedeutung und Verwendung in Musik

Deutsch für double tonguing — eine Geschwindigkeitstechnik, keine Klangfarbe: vordere und hintere Zungenstöße (ta-ka) wechseln, um schneller zu artikulieren als mit Einzelzunge.

DE Doppelzunge Bläsertechnik fortgeschritten Support my free tools

Wie wird Doppelzunge gespielt?

Einen vorderen Stoß "ta" (oder "tu/te") mit einem hinteren Stoß "ka" (oder "ku/ke") abwechseln, sodass die Zunge den Luftstrom zweimal pro Zyklus trifft: ta-ka-ta-ka. Für Legato zu da-ga erweichen. Am leichtesten auf dem Blech — vor allem Trompete — und Standard auf der Flöte; schwerer auf Klarinette und Saxophon, wo das Blatt den "k"-Stoß widersteht.

Wie klingt Doppelzunge?

Ein sauberer, schneller Strom getrennter Noten in Tempi, die Einzelzunge nicht erreicht. Kein Klangeffekt: Ziel ist, dass ta und ka gleich klingen, sodass der Hörer nur Geschwindigkeit und Gleichmäßigkeit hört, nicht den Mechanismus.

Im Kontext

Der Kern schneller Artikulation auf Blech und Flöte seit den Methoden des 19. Jahrhunderts, für Kornett/Trompete in Arbans Grande méthode (1864) kodifiziert und bis heute Standard. Deutlich zu unterscheiden von Flatterzunge (frullato/Flatterzunge), die eine einzelne gehaltene Note färbt, statt getrennte Noten zu beschleunigen.

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