IT armonico Bogentechnik Kernbegriff Support my free tools
- Abkürzung
- arm.
Wie wird armonico gespielt?
Italienisch für "Flageolett". Die Note soll als Flageolett klingen, nicht als fest gegriffener Ton: je nach Stelle bedeutet das entweder ein natürliches Flageolett (der Finger ruht gewichtslos auf einem Knotenpunkt einer leeren Saite) oder ein künstliches Flageolett (die Saite wird mit einem Finger fest gegriffen, während ein zweiter Finger eine Quarte oder Quinte darüber leicht berührt). Der Partiturkontext — und meist die Form des Notenkopfs — sagt, welches gemeint ist: eine normale Note mit kleinem Kreis oder eine gegriffene Note mit einer Raute darüber. Die Berührung am Knoten lässt nur einen Teilton der Obertonreihe schwingen und bringt den Grundton zum Schweigen; deshalb springt das Ergebnis weit über den notierten Griffpunkt.
Wie klingt armonico?
Ein reiner, gläserner, flötenartiger Ton, dünner und höher als ein normal gegriffener Ton, dem der holzige Körper der Saite entzogen ist. In leiser Dynamik fragil, leicht pfeifend und durch sul tasto (mehr Atem, mehr Schweben) oder sul ponticello (mehr Glanz und Obertonrauschen) weiter färbbar.
Kontext in der Partitur
See also
- String harmonic — Wikipedia
- Harmonics (natural & artificial) — The Orchestra: A User's Manual (Andrew Hugill)
- Harmonics notation — Steinberg Dorico documentation
- Ferdinand Guhr, L’arte di suonare il violino — Italian edition
- Vienna Symphonic Library Academy — Violine
- Steinberg Dorico Pro 6.1 — appearances and styles of harmonics